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Mein Buch

Ein Buch ... war nicht vorgesehen. Ganz im Gegenteil. Ich wollte während der Monate unterwegs nichts tun, was in irgendeiner Form an journalistische Arbeit erinnern könnte. Ich wollte einfach nur für mich sein, laufen und mein Leben sortieren. Tagebuch habe ich geschrieben, jeden Abend. Aber nur, um meine Gedanken zu bündeln, um nichts Wichtiges, was mich den Tag über beschäftigt oder berührt hatte, zu vergessen.

„Nach Santiago wollte ich nie“ ist mein erstes Buch.

MAIRDUMONT
Paperback, 336 Seiten

Format 13,7 x 21,0 cm

Preis: € 18,95 (D) /
20,50 (A) / 26,50 (CH)

ISBN: 978-3-616-03611-3

Erscheinungstermin:
15. April 2026

Aber dann ist etwas passiert. Das Leben auf und mit dem Jakobsweg. Alles war anders, als ich gedacht hatte (außer der Tatsache, dass es in Spanien wirklich sehr voll ist). Ich hatte Begegnungen, Emotionen, Träume, Erkenntnisse, mit denen ich niemals gerechnet hätte.

Menschen haben mich begleitet, zu Fuß oder gedanklich, aus dem anfänglichen Dutzend wurden es immer mehr, die mir auf Whatsapp folgen wollten, Freunde, Kollegen, Mütter von Freundinnen, die Freunde meiner Kinder, Menschen, die ich unterwegs traf. Sie haben aufmunternde ´Daumen hoch´ geschickt und mit mir gelitten, gebangt, wenn ich schon wieder neue Blasen hatte, krank wurde mitten in Spanien, Angst bekam, es nicht zu schaffen. Andere haben mich beherbergt, verköstigt, mir Kaffee ans Zelt gebracht, mein Zelt repariert. Und sie haben mir Fragen gestellt, viele Fragen. Wo schläfst du, was isst du, wo kaufst du ein, wie findest du den Weg, wie schaffen das deine Füße, hast du keine Angst?

Irgendwann kam der Moment, in dem ich dachte: Ich schreibe das auf. Für alle, die auch diese unbestimmte Sehnsucht verspüren, einfach aufzubrechen, für eine Zeit lang alles hinter sich zu lassen, (wieder) zu sich selbst zu finden. Laufen.

Es muss nicht bis Santiago sein. Aber es kann. Santiago ist ein wunderbares Ziel, wie ich jetzt weiß. Aber auch, wenn ich nicht angekommen wäre, weiß ich: Jeder einzelne Kilometer hat sich gelohnt. Das Entscheidende ist loszugehen. Vielleicht manchmal sogar nur in Gedanken.

Für Diskussionen rund ums Pilgern und für Lesungen stehe ich gerne zur Verfügung.

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