Cornelia Koch


Foto ©Fotostudio Prokopy Potsdam
Das bin ich...
Geboren und aufgewachsen in Bad Salzuflen in Ostwestfalen, neuerdings Autorin und schon länger Mutter von zwei mittlerweile erwachsenen Kindern. Ich bin Journalistin, war ein paar Jahre lang nebenberuflich Kommunikationstrainerin und lebe in Potsdam und einem Dorf im Languedoc im Südwesten Frankreichs.
Meine ersten Berufserfahrungen habe ich bei den „Westfälischen Nachrichten“ (Münster) gemacht, bis mich die Neugier auf das Leben hinter der ehemaligen Mauer nach Berlin zog. 25 Jahre lang war ich Redakteurin beim TV-Nachrichtenmagazin „Brandenburg aktuell“ des rbb (früher ORB). Ich bin mit dem Herzen halb in Frankreich, halb in Deutschland und mit dem Kopf schon wieder auf dem nächsten Pilger- oder Wanderweg. Soviel zum Wesentlichen.
...und das ist meine Geschichte
Ich war als Kind lieber draußen als vor dem Fernseher und bin als Jugendliche durch den Wald geritten, statt mich von Pac-Man und den allerersten Computerspielen fesseln zu lassen. Meine Mutter war Sportlehrerin und hat mich frühzeitig nachmittags mit auf den Sportplatz genommen. Ich bin also immer schon viel gelaufen.
Mit 59 habe ich meinen Job als Journalistin an den Nagel gehängt und mein Leben noch mal umgekrempelt. Seitdem sitze ich nicht mehr im Büro, sondern habe wieder viel Zeit, in der Natur zu sein.

Ich renne nur noch, wenn ich die S-Bahn erreichen will oder durch den Babelsberger Park, aber ab und zu sitze ich noch auf dem Pferderücken. Vor allem aber laufe ich.

Und sonst? Wenn ich nicht laufe, schreibe oder darüber nachdenke, ob ich nicht doch noch wenigstens ein kleines Bed and Breakfast in Frankreich eröffnen oder Sprachkurse anbieten will, nehme ich Jobs an, die ich immer schon mal ausprobieren wollte.

Im Sommer ´25 heuerte ich bei Nele, Holger, Fenja und Ilvy auf der Hallig Süderoog als Hofhelferin an und verbrachte dort unvergessliche Wochen. Ich weiß jetzt, wie schwierig es ist, Schafe zu zählen und habe sogar meinen allerersten Buchvertrag an Fenjas Homeschool-Schreibtisch in der Friesenstube unterschrieben – weil es schnell gehen musste, noch in den dreckigen Klamotten vom Ausmisten des Hühnenstalls!
Zu meiner eigenen Überraschung wurde ich nach meiner Pilgerreise als Fotomodel für einen Katalog für Wanderreisen ausgewählt und hatte dabei die Chance, Albanien kennenzulernen

Abbildung: Katalog Wikinger Reisen 2025
Foto©Dominik Ketz